Schreibglossar

 

Schreiben und Drucken von A bis Z

Ein Glossar (Singular das Glossar, Plural die Glossare, aus lat. glossarium bzw. griech. γλωσσάριο aus γλῶσσα, glóssa »Zunge, Sprache, fremdartiges Wort«) ist eine Liste von Wörtern mit Erklärungen oder Übersetzungen. Das nachstehende Glossar enthält eine wachsende Anzahl von Begriffen rund ums Schreiben – angefangen bei der Typografie über verschiedene Versmaße bis hin zum Buchdruck. Die Definitionen geben zum Teil auch die Entstehungsgeschichte der einzelnen Begriffe wieder und verweisen gegebenenfalls auf externe Links.

Sie vermissen einen Begriff? Dann schicken Sie uns doch eine E-Mail und wir nehmen den Begriff in unser Glossar auf. Sie möchten uns beim Aufbau des Glossars helfen? Auch darüber freuen wir uns! Jeder Ihrer Beiträge wird selbstverständlich namentlich gekennzeichnet. (Letzte Aktualisierung: 16.01.2012, me.)

 

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A

Abbreviatur
Abkürzung; aus lat. abbreviatio »Abkürzung« bzw. abbreviare »abkürzen«.

Abstrich
Kräftiger Strich eines Buchstabens.

Adespota
Schriften unbekannter Verfasser; aus griech. adespotos »herrenlos, ohne bekannten Verfasser«.

Adhortativ
Ermahnender oder aufmunternder Imperativ der ersten Person des Plurals; aus lat. adhortari »ermahnen«.

Adjektiv
Beiwort; Eigenschaftswort; aus lat. adiectio »Hinzufügung«. Man unterscheidet zwischen attributiver, prädikativer und adverbialer Verwendung von Adjektiven.

Adverb
Umstandswort; aus lat. adverbium »was zum Verb hinzugefügt ist«. Man unterscheidet zwischen dem Lokal-Adverb (Umstand des Ortes), dem Temporal-Adverb (Umstand der Zeit), dem Modal-Adverb (Modalität) und dem Kausal-Adverb (Grund).

Adverbiale
Umstandsbestimmung, die in einem Satz das Adverb vertritt, zumeist ein Präpositionalausdruck.

Affiche
Anschlagzettel; Plakat.

Affichenpapier
Nach DIN 6730: »weißes Druckpapier, holzfrei, nassfest, vollgeleimt, auch einseitig glatt; muss bedruckt und gefaltet im Wasser begrenzte Zeit lagerbar sein, bevor es angeklebt wird.«

Affix
Bildungssilbe, die als Präfix, Infix oder Suffix nicht allein ein Wort bildet, sondern stets an eine Wortwurzel oder an einen Wortstamm gebunden ist; aus lat. affixum »das Angefügte, das Angeheftete«.

Agrammatismus
Sprachstörung, die mit der Unfähigkeit einhergeht, Worte und Sätze grammatisch korrekt zu bilden und zu verwenden.

Agraphie
Verlust der Fähigkeit, sich schriftlich auszudrücken, meist Folge einer Erkrankung oder von Isolation. Wird auch als Agrafie, Dysgraphie oder Dysgrafie bezeichnet. Man unterscheidet zwischen lexikalischer, phonologischer, semantischer und apraktischer Agraphie.

Akkusativ
Wenfall; vierter Beugungsfall; aus lat. casus accusativus »die Anklage betreffender Fall«.

Akronym
Sonderfall der Abkürzung; aus griech. ἀκρωνύμιον, von ἄκρος/ákros, »Spitze, Rand«, und ὄνομα/ónoma, »Name« . Es setzt sich aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammen und bildet so ein neues Wort.

Akrostichon
Ein Akrostichon (griech. aus ἄκρος ákros »Spitze« und στίχος stíchos »Vers, Zeile«) ist eine (Vers-)Form, bei der die Anfänge (Anfangsbuchstaben, -silben oder -wörter) hintereinander gelesen einen Sinn – beispielsweise ein Wort oder einen Satz – ergeben. Akrosticha gehören sowohl zur Kategorie Steganographie als auch zu den Rhetorischen Figuren. Sie sind abzugrenzen gegen reine Abkürzungen bzw. Aneinanderreihungen von Wörtern.

Akut
Ein Akut (lat. acutus: spitz, scharf) zeigt – abhängig von der ihn verwendenden Sprache – an, dass ein Vokal kurz ist, dass die Stimmlage hoch ist bzw. steigt, dass ein Vokal lang ist oder dass die betreffende Silbe betont wird (Beispiel: »á«).

Alexandriner
In der französischen Literatur um 1180 entwickelte und von dort in andere Literaturen übernommene Versform, die einem sechshebigen Jambus entspricht. In der deutschen Dichtung war der Alexandriner vor allem im Barockzeitalter beliebt. Genau in seiner Mitte, nach der sechsten Silbe, ist eine deutliche Zäsur zu spüren. Der Alexandrinervers trägt somit einen festen Akzent auf seiner sechsten und zwölften Silbe. Man unterscheidet zwischen »heroischem Alexandriner« mit fortlaufenden Reimpaaren und »elegischem Alexandriner« mit anderem, zum Beispiel umarmendem Reim. Manchmal wird der Alexandriner irreführend auch als jambischer Hexameter bezeichnet – mit dem sechshebigen, antiken Hexameter, das aus mehreren Daktylen besteht, hat er jedoch nichts zu tun (Quelle: Wikipedia).

Alliteration
Anlautreim, Stabreim. Begriff aus der Verslehre, der im Jahr 1519 von Giovanni Pontano in seinem Dialog »Actius« geprägt wurde. Es handelt sich dabei um eine literarische Stilfigur bzw. ein rhetorisches Schmuckelement, bei der die betonten Stammsilben zweier oder mehrerer benachbarter Wörter den gleichen Anfangslaut besitzen. Man schaut dabei »auf die Buchstaben« (lat. ad literas).

Analogie
Rhetorisches Mittel, um einen abstrakten, schwer verständlichen Zusammenhang zu erklären, indem man ihn mit einem ähnlichen Zusammenhang in einem anderen Lebens- oder Alltagsbereich vergleicht. Als Autor sollte man im Umgang mit Analogien vorsichtig sein, da diese von den Lesern oft missverstanden werden.

Andruck
Probedruck auf einer Druckmaschine auf Auflagenpapier zur Kontrolle der Ton- und Farbwerte zur Abstimmung mit der Vorlage.

Anlage
Marken zum genauen Ausrichten des Druckbogens in der Druckmaschine.

Antiqua
Schrift, bei der die vertikalen Linien der Buchstaben deutlich stärker ausgeprägt sind als die horizontelan Linien und die Rundungen.

Aphorismus
Sinnspruch; geistreicher, knapp und treffend formulierter Prosaausspruch oder Gedanke; Gedankensplitter; kurz hingeworfener, gehaltvoller Gedanke; Sonderform des Zitats. Oft greifen Aphorismen eine Redensart gehobener Kreise auf und konfron­tieren sie durch eine kleine Wendung bzw. ein Wortspiel o. dgl. mit ihrem Gegenteil. Ziel: Vermittlung einer Lebensweisheit.

ASCII
American Standard Code for Information Interchange. Standardformat zur Darstellung von digitalen Daten mit 8-Bit (z. B. Schriftzeichen).

Assonanz
Mehrere aufeinanderfolgende Wörter, deren jeweils betonter Vokal der gleiche ist oder gleich lautet.

Auflage
Anzahl der Druckexemplare.

Auflagenpapieer
Papier, auf dem die gesamte Auflage gedruckt wird.

Auflösung
Aufzeichnungs- oder Wiedergabefeinheit: 1. Die Abtastauflösung gibt an, wie detailgenau der Scanner einzelne Elemente erfassen kann; 2. Die Grauwertauflösung bzw. Farbwertauflösung bzw. Datentiefe gibt an, welche Helligkeits- und Farbwertunterschiede der Scanner erfasst; 3. Die Ausgabeauflösung bestimmt die Wiedergabefeinheit einzelner Ton- bzw. Graustufen der erfassten und verarbeiteten Bildelemente.

Aufsichtsvorlage
Reproduktionsvorlage auf nicht oder nur gering lichtdurchlässigem Material wie beispielsweise Papier oder Karton.

Aufstrich
Feiner Strich in einem Buchstaben.

Auge
Besondere Bezeichnung der Punze eines »e«.

Ausschießen
Anordnen der Druckseiten oder Kopiervorlagen zu einer Druckform unter Beachtung der Seitenreihenfolge nach dem Falzen.

Aussparen
Technik zur Vermeidung von Mischfarben: Aussparung eines Teils der Farbe im unteren Farbbereich zur Vermeidung des Überdruckens mit einer anderen Farbe.

Ausstatten
Innere und äußere Ausgestaltung eines Buches.

Auszeichnung
1. Satztechnische Hervorhebung im Text einer Druckseite; 2. Manuskriptbearbeitung mit notwendigen Angaben für die Satzherstellung.

Autorkorrektur
Korrektur des Verfassers.

Autotypische Rasterung
Flächenvariable Rasterung von Bildvorlagen durch Amplituden-Modulation; Bildhelligkeiten ergeben sich durch flächenmäßig unterschiedlich große Rasterpunkte mit gleichem Abstand.

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B

Balken
Siehe Querstrich.

Bedruckstoff
Papier oder auch anderes Material, auf das gedruckt wird.

Blackletter
Eine aus den schnörkeligen Schriften des Mittelalters hervorgegangene gebrochene Schrift. Auch als Black, Block, Broken, Gothic oder Old English bekannt.

Bogen
Runder Teil des Buchstabens, der eine Punze umgibt.

Bold
Variante des Schriftschnitts Normal mit etwas breiterem Strich. Wird auch als Black, Medium, Poster, Semibold oder Super bezeichnet.

Brevis
Ein Brevis oder Breve (lat. brevis: kurz) ist ein diakritisches Zeichen zur Kennzeichnung einer besonderen Aussprache oder Betonung eines Buchstabens (Beispiel: »ŭ«). Darüber hinaus bezeichnete Breve ursprünglich jede kürzere Zuschrift; die modernen Wörter »Brevet« und »Brief« stammen davon ab.

Buchstabe
Zeichen oder Symbol, das in alphabetischen Schriftsprachen für einen bestimmten Laut steht.

Bustrophedon
Furchenwendiges System des Schreibens, bei dem wie beim Pflügen eines Ackers abwechselnd von links nach rechts und dann von rechts nach links geschrieben wird. Dabei gibt es drei Varianten: den Wechsel der Zeilenausrichtung, den Wechsel der Ausrichtung der Zeilen und der Wörter sowie den Wechsel der Ausrichtung der Zeilen, der Wörter und der einzelnen Buchstaben.

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C

Chiffre
Ziffer; Kennwort; Geheimzeichen; aus franz. chiffre »Zahl«, »Ziffer», »Betrag«, »(Gesamt-)Summe«, »Geheimzeichen«, »Geheimschrift«.

Condensed
Engere, schmalere Version des Schrifttyps Normal.

Copyright
Urheberrecht; aus engl. copyright mit derselben Bedeutung; eigentlich »Recht zur Abschrift bzw. zum Kopieren«.

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D

Daktylus
Versfuß aus einer langen, betonten und zwei kurzen, unbetonten Silben; aus griech. daktylos »Finger« (aufgrund der Dreigliedrigkeit von Fingern).

Dativ
Dritter Fall; Wemfall; aus lat. casus dativus »Gebefall«.

Datum
Zeitpunkt; Zeitangabe; aus lat. datum »das Gegebene«.

de-
Bei vielen Wörtern Vorsilbe mit der Bedeutung »weg-«, »ent-«, »nicht-«; aus lat. de »weg«, »von«.

deklinieren
Beugen; abwandeln; aus lat. declinare »abbiegen«, »abwenden«, »ablenken«.

des-
Bei vielen mit Vokal beginnenden Wörtern Vorsilbe mit der Bedeutung »weg-«, »ent«, »gegen«, »nicht«; aus lat. de »von«, »weg«.

deskriptiv
Beschreibend; aus franz. descritif/-ive »beschreibend«, »schildernd«.

Dialekt
Mundart; aus griech. dialektos »Mundart«, »Redeweise«.

Dialog
Zwiegespräch; Wechselrede; aus griech. dialogos »Unterredung«, »Gespräch«.

Diktion
Ausdrucksweise; Diktion; aus lat. dictio »das Sprechen«, »Redeweise«, »Vortrag«.

Dimeter
Vers aus zwei gleichen, doppelten Versfüßen; aus griech. di- »zweifach« und metron »Maß«.

Diphtong
Zwielaut; aus griech. di- »zweifach« und phthoggos »Ton«, »Laut«.

dis-
Bei vielen Wörtern Vorsilbe mit der Bedeutung »weg-«, »auseinander-«, »anders-«; aus lat. dis- »auseinander«.

Dativ
Dritter Fall; Wemfall; aus lat. casus dativus »Gebefall«.

Disjunktion
Trennung; Sonderung; Gegenüberstellung von zwei gegensätzlichen, aber zusammengehörigen Begriffen wie beispielsweise »Tag und Nacht«; aus lat. disiunctio »Trennung«, »Verschiedenheit«, »Ungleichheit«, »Entgegenstellung«.

Distichon
Verspaar aus Hexameter und Pentameter; aus griech. distichos »zweizeilig«.

Dativ
Dritter Fall; Wemfall; aus lat. casus dativus »Gebefall«.

Dittographie
Fehlerhafte Doppelschreibung von Buchstaben; auch: zweierlei Lesart in Texten antiker Schriftsteller; aus griech. dittos »zweifach«, »doppelt«.

Dochmius
Fünfteiliger Vers aus Jambus und Kretikus, der durch Verlängerung der Kürzen sowie Auflösung der Längen verschiedene Formen annehmen kann; latinisiert aus griech. dochmios »in die Quere gehend«, »schief«, »schräg«.

Drama
Bühnendichtung; Schauspiel; aus griech. drama »Handlung«, »Schauspiel«.

Dramaturgie
Lehre vom Drama und seiner Bearbeitung für die Bühne; aus griech. dramatourgein »dramatisch darstellen«.

Drolerie
Drolligkeit; Komik; kurze komische Erzählung; auch: drollige, bildhauerische oder geschnitzte Darstellung; aus franz. drôlerie »Schnurre«, »komischer Einfall.

Duktus
Art des Schreibens; Linienführung der Schrift oder einer Zeichnung; aus lat. ductus »Zug«.

Duodez
Altes Buchformat in der Größe eines Zwölftelbogens; aus lat. duodecim »zwölf«.

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E

Egyptienne
Bezeichnung für Schriften mit schweren, balkenartigen Serifen, geringem Strichkontrast und wenigen Rundungen.

Endstrich
Ende eines auslaufenden Striches, beispielsweise als Ohr, Schlinge oder Schweif. Als Tropfen bezeichnet man dabei einen dicken Punkt am Ende eines Schweifes, Schenkels oder einer Kopfserife, als Schnabel einen kantigen Endstrich eines Schenkels.

Extended
Breit laufende Version des Schriftschnitts Normal.

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F

Fähnchen
Dekorativer Endstrich am oberen Rand eines »g«.

Fett
Fette Variante; dicker Strich, der eine Schrift hervorhebt.

Fließtext
Haupttext eines Werkes, wobei der Schriftgrad üblicherweise zwischen 8 p und 14 p liegt.

Font
Vollständiger Zeichensatz einer Schrift; enthält Schriftschnitte, Sonderzeichen, Ziffern, Symbole sowie sprachspezifische Formen wie beispielsweise Ligaturen.

Fuß
Serife am unteren Ende des Stammes, direkt auf der Grundlinie.

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G

Gemeine
Siehe Minuskeln.

Geometrisch
Auf geometrischen Formen basierende Schrift, die an den runden Buchstaben »O« und »Q« zu identifizieren ist.

Geviert
Maßeinheit, die sich aus der Breite des quadratischen Buchstabens »M« ergibt: Ein »M« mit einem Schriftgrad von 10 p ist 10 p hoch und 10 p breit.

Gleichnis
Analogie; Allegorie; Parabel; Vergleich. Rhetorisches Mittel, um eine kurze Geschichte – oft aus dem zwischenmenschlichen Bereich stammend – zu veranschaulichen, die ein wesentliches Merkmal mit dem Sachverhalt gemeinsam hat, den man eigentlich erläutern will. Das Gleichnis funktioniert ähnlich wie eine Metapher, ist aber länger und ausführlicher.

Goldener Schnitt
Aufteilung im Verhältnis 8:13, welche harmonische Proportionen erzeugt.

Gothic
Bezeichnung für eine serifenlose Schrift; auch Grotesk genannt.

Gravis
Ein Gravis (lat. gravis: schwer) bedeutet, dass der betreffende Vokal betont oder anders ausgesprochen wird (Beispiel: »è«).

Grundlinie
Gedachte Linie, auf der eine Zeile »sitzt«; Ausgangspunkt für die Bemessung weiterer Elemente wie Mittellänge oder Zeilenabstand. Wird auch als Schriftlinie bezeichnet.

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H

Haarstrich
Dünnster Strich einer Schrift mit unterschiedlichen Strichstärken. Bezeichnet auch die Linie von 0,25 p – die dünnste im Druckverfahren abbildbare Linie.

Halbgeviert
Maßeinheit, die einem halben Geviert entspricht (vgl. dort).

Handentwürfe
Von Hand gezeichnete Schriften.

Hierarchie
Logisch strukturierte und visualisierte Abstufung von Überschriften, durch die unterschiedliche Bedeutungsstufen erkennbar werden.

Hohlprägung
Vertiefte Prägung im Papier.

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I

Icon
Grafisches Element, das für ein Objekt, eine Person oder eine Tätigkeit steht.

Ideogramm
Grafisches Element, welches für eine Idee bzw. gedankliche Vorstellung steht.

Initiale
Großer Anfangsbuchstabe eines Textes.

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J

Noch keine Fachbegriffe eingepflegt.

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K

Kapitälchen
Versalien, die in der Größe den Minuskeln einer Schrift entsprechen.

Kehlung
Serifenrundung, welche die Serife mit dem Stamm verbindet.

Kerning
Verringerung der Laufweite bei für den Druck kritischen Buchstabenkombinationen.

Kerningpaare
Buchstabenkombinationen, bei denen Kerning üblicherweise eingesetzt wird.

Kopfserife
Serife am oberen Ende des Schafts.

Kursiv
Version des Schriftschnitts Normal, die zwischen sieben und 20 Grad nach rechts geneigt ist.

Kurve
Geschwungener Strich von links nach rechts beim »S« und beim »s«.

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L

Laufweite
Veränderbarer Abstand zwischen Buchstaben.

Lesbarkeit
Unterscheidbarkeit von Buchstaben aufgrund zeichentypischer Merkmale, die sich auch auf die Gesamterscheinung eines Textes bezieht.

Ligaturen
Verbindung von zwei oder drei Buchstaben zu einer Einheit, um Interferenzen zwischen bestimmten Buchstabenkombinationen zu verhindern.

Light
Dünne, magere Version des Schriftschnitts Normal. Wird auch als Thin bezeichnet.

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M

Majuskeln
Großbuchstaben, Versalien.

Mediävalziffern
Ziffern mit Ober- und Unterlängen. Werden auch als Minuskelziffern bezeichnet.

Metapher
Bild; Übertragung; Verbildlichung; Katachrese, Trope. Bildliche Übertragung im Text, bei der eine besonders augenfällige Eigenschaft eines Gegenstandes auf einen anderen Gegenstand übertragen wird, bei dem diese Eigenschaft nicht so augenfällig ist.

Minuskeln
Kleinbuchstaben, die ursprünglich auf karolingischen Buchstaben basieren. Werden auch Gemeine genannt.

Mittellänge
Höhe des kleinen »x« einer Schrift.

Mittellinie
Gedachte Linie, die auf dem oberen Punkt der Buchstaben verläuft, die keine Oberlängen haben.

Morphem
Phonemfolge, welche die kleinste bedeutungstragende Einheit einer Sprache ist. Wörter lassen sich in einzelne Morpheme zerlegen, die jeweils eine ganz eigene Bedeutung haben.

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N

Naturpapier
Bezeichnung für sämtliche ungestrichenen Papierarten; kann maschinenglatt oder satiniert sein.

Nichtproportional
Schrift, bei der jeder Buchstabe die gleiche Breite einnimmt.

Nuten
Heraustrennen eines Materialspans aus dickem Karton oder Pappe zum Umlegen bzw. Biegen des Werkstoffs.

Nutzen
Anzahl gleichartiger Exemplare auf einem Produkt, z. B. Nutzen auf einem Film, Nutzen auf einem Druckbogen etc.

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O

Oberlänge
Teil der Kleinbuchstaben »d«, »f«, »h«, »i«, »k«, »l«, »t«, der über die Mittellänge der übrigen Kleinbuchstaben hinausragt.

OCR
Optische Texterkennung.

Ohr
Ende der Rundung eines »C« oder »S«.

Old Style
Bezeichnung für Schriften, die von Typografen in der Renaissance auf der Basis von römischen Inschriften entwickelt wurden. Sie dienten als Ersatz für Black-Letter-Schriften (gebrochene Schriften) und zeichnen sich durch geringe Strichstärkenkontraste, gekehlte Serifen sowie eine leicht schräge Ausrichtung nach links aus. Werden ebenfalls Antiqua, Ancient, Baroque, Garalde, Renaissance oder Venetian genannt.

Opazität
Undurchsichtigkeit, beispielsweise bei Papier.

Original
Urbild; eine Vorlage ist das Abbild des Originals.

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P

Papiermontage
Korrektur durch Überkleben; auch: einfache, schnelle und kostengünstige Montage von Texten und Bildern auf Fotopapier zu einer Seite.

Pappe
Werkstoff mit höherem Flächengewicht als Karton und größerer Festigkeit (> 600 g/m²).

Papyrus
Vorläufer des Papiers, hergestellt aus schilfartigem Sumpfgewächs.

Passer
Präziser Über- bzw. Nebeneinanderdruck der im Mehrfarbendruck verwendeten einzelnen Farben.

Passkreuze
Feine Fadenkreuze auf Farbauszügen und Druckplatten als Hilfsmittel zum genauen Einpassen bei der Montage, beim Einrichten der Druckplatten sowie zur ständigen Kontrolle im Fortdruck.

Perforation
Stanzung in Papier oder Karton zum Abtrennen eines Blattes oder Blatteiles.

Pergament
Beschreibstoff der Antike und des Mittelalters aus bearbeiteter Tierhaut.

Phonem
Laut oder Zeichen, der bzw. das die kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit einer Sprache darstellt.

Phonogramm
Symbol, Zeichen oder Buchstabe, das bzw. der einem Laut, einer Silbe, einem Morphem oder aber einem Wort zugeordnet ist.

Pica
Maßeinheit für die Zeilenlänge. Eine Pica entspricht 12 p (UK, US) oder 4,22 mm. Sechs Picapunkte ergeben ein Inch.

Pigment
Farbmittel, unlöslicher Farbkörper; färbender Bestandteil der Druckfarbe.

Piktogramm
Grafisches Element, welches durch visuelle Hinweise einen Ablauf oder Vorgang darstellt; international verständliches Bildzeichen.

Pixel
Kleinster auf dem Monitor oder durch den Drucker darstellbarer Bildpunkt.

Planbogen
Flachliegender, ungefalzter Bogen.

Plattenkorrektur
Änderung an bereits fertigen Druckplatten.

Positiv
Farb- und tonwertrichtige Wiedergabe eines Originals.

Positivkopierverfahren
Kopierverfahren, bei dem von einem positiven Film eine positive Druckplatte hergestellt wird; auf Film geschwärzte Stellen nehmen auf der Druckplatte Farbe an.

PostScript
Seitenbeschreibungssprache, die von Laserdruckern und anderen hochauflösenden Ausgabegeräten verwendet wird.

Proof
Farbverbindliche Vorabausgabe der zu druckenden Seite(n); als Digitalproof: direkt aus dem Datenbestand mittels eines Proofdruckers; als Analogproof: von Farbauszugsfilmen mittels Proofgerät.

Proportionalschrift
Schrift, bei der die Buchstaben unterschiedlich breit sind.

Prozessfarben
Druckfarbenskala für Vierfarbendruck mit Cyan, Gelb, Magenta und Schwarz (Key); bei Mischung ist die drucktechnische Wiedergabe aller Farben möglich.

Punkt
Typografisches Maß; ein Punkt (1 p) entspricht 0,375 mm.

Punktsystem
Typografisches Maßsystem. Der amerikanische und britische Punkt beträgt ein halbes Inch. Das europäische Didot-System verwendet ähnliche Werte.

Punktzuwachs
Vergrößerung eines Rasterpunkts im Druckergebnis, beispielsweise bei einem besonders saugfähigen Bedruckstoff. Wird auch Tonwertzunahme genannt.

Punze
Vom Buchstaben umschlossener Innenraum. Wird auch Auge oder Binnenraum genannt.

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Q

Querbalken
Siehe Querstrich.

Querstrich
Horizontaler Strich bei Buchstaben wie »A«, »H«, »T«, »e«, »f« oder »t«. Wird auch als Balken oder Querbalken bezeichnet.

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R

Rebus
Optisches Rätsel, bei dem Bilder für Silben und Wörter stehen.

Registerhaltigkeit
Deckungsgleiche Platzierung eines Textes auf Vorder- und Rückseite.

Reglette
Metallstreifen, der in der Bleisatzära als Abstandhalter eingesetzt worden ist.

Reliefprägung
Erhabene Prägung im Papier.

Roman
In der Typografie eine Bezeichnung für normale Schriftschnitte.

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S

Script
In der Typografie: Schreibschrift, die einer Handschrift ähnelt.

Serife
Kleiner Strich am Ende eines horizontalen oder vertikalen Grundstrichs. Findet auch Verwendung als Klassifizierung von Schriften, die sich mit dekorativen runden, spitzen, eckigen oder balkenartigen Serifen schmücken.

Serifenlose
Schrift ohne dekorative Serifen, meist mit geringerer Variation in der Strichstärke, größerer Mittellänge und unbetonten Rundungen.

Silbe
Lautgruppe, die sich in der gesprochenen Sprache ohne Unterbrechung aussprechen lässt. In den meisten Sprachen müssen Silben einen Vokal oder Doppelvokal enthalten und können – müssen aber nicht – einen oder mehrere Konsonanten aufweisen.

Sohle
Winkel am unteren Ende eines Buchstabens an der Stelle, an der sich zwei Schenkel treffen.

Spaltenbreite
Länge einer Textzeile, ausgedrückt in Picapunkt.

Symbol
Grafisches Element, welches Ideen und gedankliche Vorstellungen sinnbildlich darstellt, ohne sie unmittelbar zu benennen.

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SCH

Schaft
Vertikaler oder diagonaler Hauptstrich eines Buchstabens.

Scheitel
Oberster Punkt eines spitzen Buchstabens, an dem sich der rechte und der linke Strich treffen.

Schenkel
Schräg nach unten laufender Strich des »K«, »k« und »R«. Findet zuweilen auch als Name für den Schweif des »Q« Verwendung.

Schlinge
Vollständig oder teilweise eingeschlossene Punze im unteren Teil eines Buchstabens.

Schnittpunkt
Punkt, an dem sich die Schenkel des »K« und »k«treffen.

Schräg
Schräg gestellte Version des Normalschnitts – nicht zu verwechseln mit Kursiva!

Schriftart
Alle Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen des gleichen Designs.

Schriftfamilie
Schriftartvarianten mit grundsätzlich gleichen Merkmalen, aber unterschiedlichen Schriftgraden und -schnitten.

Schulter
Bogen eines »h«.

Schweif
Balken eines »Q« bzw. Schenkel beim »K« und »R«. Zuweilen werden auch die Unterlängen von »g«, »j«, »p«, »q« und »y« als Schweif bezeichnet.

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ST

Stanzung
Durch Stahlstempel ausgeschnittene Formen im Papier.

Strich
Diagonaler Teil eines Buchstabens. Auch Schaft, Querstrich, Schenkel etc. werden als Strich bezeichnet.

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T

Text
Geschriebener oder gedruckter Hauptteil einer Publikation.

Tiefdruck
Druckverfahren für Großauflagen, bei dem der Druckbereich in die Druckplatten eingeätzt wird; findet bei den Auflagen von Kleinverlagen eher selten Verwendung …

Tilde
Die Tilde (lat. titulus: Überschrift) über einem Buchstaben zeigt an, dass dieser nasal auszusprechen ist (Beispiel: »ñ«).

Trapping
Bewusst durchgeführte leichte Überlappung von aneinandergrenzenden Farb-, Form- oder Textbereichen zur Vermeidung von weißen Stellen (»Blitzer«).

Trema
Ein Trema zeigt im Deutschen sowie in einigen anderen Sprachen an, dass es sich bei »ä«, »ö« und »ü« um Umlaute handelt oder dass eine Vokalfolge im Wort nicht als Diphthong, sondern als Folge von Vokalen, also getrennt zu sprechen ist (Diärese), wie beispielsweise im Nachnamen des deutschen Sprachwissenschaftlers und Neuphilologen Wilhelm Viëtor. Im Russischen bezeichnet das Trema über einem »ë« die Akzentstelle im Wort sowie Palatalisierung oder auch Jotierung.

Typoskript
Elektronisch verfasster Autorenbeitrag. Ursprünglich bezog sich der Begriff auf mit der Schreibmaschine erstellte Texte. Er wurde in Analogie zum Manuskript gebildet.

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U

Überdrucken
Drucken von einer Farbe über die andere.

Überfüllung
Siehe Trapping.

Übergang
Verbindungsteil der beiden Punzen bei einem zweigeschossigen »g«.

Unterlänge
Teil des Buchstabens unterhalb der Grundlinie.

Unziale
Mittelalterliche griechische bzw. römische Schrift aus abgerundeten Großbuchstaben; zollhohe Schrift; aus lat. uncialis »ein Zwölftel betragend«.

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V

Vademecum
Kleines, kompaktes Lehrbuch, das man bei sich tragen kann; aus lat. vade mecum »geh mit mir«.

Verbalisieren
Formulieren, in Worte fassen; zu einem Verb umbilden; in Anlehnung an franz. verbaliser »Worte machen«.

Verballhornen
Verschlimmbessern; durch vermeintliches Verbessern verschlimmern; nach dem Lübecker Buchdrucker Johann Balhorn, der im Jahre 1586 eine Ausgabe der »Lübeckischen Statuata« herausbrachte, die durch die von ihm vorgenommenen Verbesserungen großes Missfallen bei den Bürgern erregte.

Verlauf
In der Typografie: Richtung, in die sich die Strichstärke einer Rundung verändert. Im Druck bzw. DTP: kontinuierliche Verringerung des Bildrasters (Farbtones) bis zum Papierweiß.

Vers
Zeile einer Strophe; aus lat. versus »gepflügte Furche«, »Linie«, »Reihe«, »Zeile«.

Versalien
Majuskeln, Großbuchstaben.

Versalziffern
Ziffern in der Höhe der Großbuchstaben.

Vexierbild
Bilderrätsel, bei dem eine zu suchende Figur in einem Bild versteckt ist; Ableitung von vexieren »sich lustig machen«, »necken«, aus lat. vexare »misshandeln«, »plagen«.

Vierfarbendruck
Ton- und farbwertrichtige Wiedergabe einer Farbvorlage mittels subtraktiver Grundfarben (Cyan, Magenta, Gelb) und Schwarz mit je einer Druckform.

Vignette
Zierbildchen; kleine Zierform; aus franz. vignette »Verzierungsbildchen«.

Vokabel
Einzelnes Wort, meist aus einer fremden Sprache; aus lat. vocabulum »Benennung«, »Bezeichnung«.

Vokal
Selbstlaut; selbstlautender Buchstabe; aus lat. vocalis »klangvoll«, »tönend«.

Vokativ
Anredefall; aus lat. casus vocativus »zum Rufen, Anreden dienender Fall«.

Volapük
Künstliche Welthilfssprache; Aposteriori-Plansprache, die 1879 bzw. 1880 von dem Pfarrer Johann Martin Schleyer geschaffen und vorgestellt wurde; aus engl. world »Welt« und to speak »sprechen«.

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W

Wasserzeichen
Bei Papierdurchsicht zu erkennendes Zeichen bei Papieren besonderer Qualität; wird bei der Herstellung durch erhabene Stellen im Papiersieb erzeugt.

Wegschlagen
Physikalische Trocknung; Binde- oder Lösungsmittel der Druckfarben dringen in das Papier ein, Harzanteile mit Pigmenten bleiben an der Oberfläche und verhärten später.

Werkdruck
Druck von Büchern oder Broschüren, die überwiegend Text enthalten.

Werksatz
Textsatz von Büchern oder Broschüren, die überwiegend Text enthalten; Ziel: ästhetisches Gesamtbild bei guter Lesbarkeit.

Widerdruck
Druck der Rückseite des schon auf der Vorderseite bedrucken Bogens.

Wischwalzen
Feuchtauftragswalzen in der Druckmaschine.

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X

Xenie
Sinnspruch; kurzes Spottgedicht; aus griech. xenion »Gastgeschenk«, »gastliche Bewirtung« zu xenos »Gastfreund«; der römische Poet Martial (40-102 n. Chr.) nannte das 13. Buch seiner Epigramme Xenien »Gastgeschenke«, da es hauptsächlich Dinge zum Inhalt hat, die man seinerzeit als Gastgeschenke mitbrachte. Aufgrund des meist beißenden, boshaften Witzes seiner Epigramme wurde der Titel zum Oberbegriff von Spottgedichten.

Xerographie
Vervielfältigungsverfahren; aus griech: xeros »trocken« und graphein »schreiben«.

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Y

Noch keine Fachbegriffe eingepflegt.

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Z

Zeichen
Eigenständiges Element einer Schrift, beispielsweise Buchstaben oder Satzzeichen.

Zeilenabstand
Abstand in p (auch: pt) zwischen den Textzeilen – gemessen von Grundlinie zu Grundlinie. In der Bleisatzära, in der Bleistreifen als Abstandshalter zwischen die Textzeilen gesetzt wurden, nannte man den Zeilenabstand Durchschuss.

Zeugma
Stilfigur (aus griech. ζεῦγμα, »Joch«, »das Zusammengespannte«; Plural »Zeugmata«), bei der in Satzverbindungen das den einzelnen Sätzen gemeinschaftliche Verb nur einmal gesetzt wird. Außerdem bezeichnet es im modernen Sinne auch eine rhetorische Figur, die herkömmlich die Bezeichnung Syllepsis trägt, eine unlogische, sprachwidrige Verbindung zweier oder mehrerer Ausdrücke durch Einsparung eines logisch notwendigen Satzgliedes, welche meist durch ein polysemes Verb herbeigeführt wird.

Ziffer
Zahlzeichen; Schriftzeichen, das für die Darstellung von Zahlen verwendet wird; aus altfranz./mlat. cifra, aus arab. aṣ-ṣifr, »Null«, »Nichts«.

Zirkumflex
Dehnungszeichen über einem Vokal; aus lat. circumflexus »umgebogen«.

Zitat
Wörtlich angeführte Stelle aus einem Buch, einer Zeitschrift, einer Internetseite etc.; oft gebrauchter Ausspruch; aus lat. citatus »herbei-, aufgerufen«.

Zoll
Inch; Maßeinheit für die Länge 1 Zoll = 1 Inch = 2,54 cm.

Zusammentragen
Hintereinanderlegen von gefalzten Bogen, die zu einem Buchblock gehören; wird heutzutage überwiegend maschinell in Zusammentragmaschinen durchgeführt.

Zuschuss
Druckbogenüberschuss, der zum Einrichten der Druckmaschine für Fortdruck und die Druckverarbeitung benötigt wird.

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